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Darstellendes Spiel
Darstellendes Spiel – ein besonderes Fach

Seit 2012 entscheiden sich unsere Schüler, ob sie ab Klasse 10 das Fach Musik, Kunst oder Darstellendes Spiel (in Zukunft heißt das Fach laut Beschluss des Ministeriums  „Theater“)  bis zum Abitur belegen wollen.

Unterrichtende Fachlehrerinnen: Frau H. Licht; Frau V. Hermann

Wir sind die einzige Schule des Landkreises, die diese Möglichkeit bietet. Keine leichte Entscheidung.


Jährlich, am Tag der offenen Tür stellt sich das Fach interaktiv vor.

Unsere Präampel und  O-Töne unseres ersten  Abiturjahrganges  in diesem Fach können bei der Entscheidung für oder gegen das Fach sicherlich helfen.

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Auf folgende Aufführungen schauen wir zurück:

Auszüge aus „Antigone“ von Sophokles:

ein klassisch griechisches Stück

 

„Eine Ermittlung“

Szenen in der Form des dokumentarischen Theaters anhand von Protokollen von Überlebenden des Ghetto Lotz und des Vernichtungslagers Auschwitz anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus

 

„Die Nashörner“ nach Ionesco

Absurdes Theater über die Verführbarkeit von Menschen

 

„Lieben wollt ihr mich“ Szenen aus dem Leben Friedrich Wilhelm I.

Gemeinschaftsarbeit mit dem Friedrich-Wilhelm -Gymansium, anlässlich der Schlosseröffnung in Königs Wusterhausen

 

„Leben, Traum, Tod“ von Petra Seedorff

Eine Abiturientin wird mit tödlicher Krankheit, Intoleranz, Gewalt, der zynischen Realität und ihrer überforderten Mutter konfrontiert

 

„Wolken“ frei nach Ramon Pierson

Absurdes Theater über Himmel und Erde, Freiheit, Naivität, Ignoranz, Lust, Macht und die Entstehung totalitärer Bewegungen

 

„Theatris – nicht nur ein Spiel“

Fünf experimentelle Kurzstücke aus unserem merkwürdigen Alltag

 

„Spielen wir doch Willi Tell“

Eine Persiflage auf den Tellstoff von Schiller und die Theater AG

 

„Heiligeisdorf“ nach einem Theaterprojekt von Karlheinz Frankl

Wegsehen und kollektiv Schuldigwerden, eine Dorfgemeinschaft hat den Tod eines jungen Zugezogenen zu verantworten und schweigt.

 

„Der Kreidekreis“ frei nach Bertolt Brecht mit Eigenkompositionen von Sven Schenk und Stefan

In einer Welt, in der Besitzdenken und Sicherung der eigenen Position im Mittelpunkt stehen, wird Menschlichkeit zum schrecklichen Irrtum, der als Verbrechen gewertet wird.

 

„Unser fremder Planet“ frei nach Dürrenmatt

Im Angesicht des Untergangs durch eine Supernova hält ein Porträt unseres Planeten das Durcheinander der gesellschaftlichen Zustände fest. Dabei werden nicht nur die stolzen Erfolge von Kunst und Wissenschaft, sondern auch die Banalität unserer Welt bloß gestellt.

 

„Biedermann und die Brandstifter“ Parabel frei nach Max Frisch

„In einer Zeit, in der man keine Zeitung mehr aufschlagen kann: Schon wieder eine Brandstiftung…“.

Die Feuerwehr ist auf der Wacht. Kann sie weitere Brände verhindern?

Das Stück steht in der Tradition des epischen Theaters.

 

„Wenn Koffer sprechen …“ Festprogramm anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2010

„Darüber zu sprechen, ist unmöglich, darüber zu schweigen, verboten.“(Elie Wiesel)

 

Theatersport

Ein Spielleiter, zwei Spielergruppen, das Publikum, ein Paar Requisiten und schon kann der „Kampf“ um die verrücktesten Einfälle losgehen, alles entsteht im Moment, kein Vorplanen ist möglich.

 

KÖNIGS WUSTERHAUSEN - Keine so schlechte Idee, die Selbsthilfegruppe für Hyperschüchterne. Improvisationstheater, das bedeutet Szenen aus dem Stehgreif zu spielen, ist sogar noch wirkungsvoller. Bei der Kulta war es eine Premiere für die Theater-AG des Schillergymnasiums.

Das Publikum ist bei dieser Art des Schauspiels genauso gefordert wie die Akteure auf der Bühne: Per Zuruf entscheiden die Zuschauer, wo sich eine Szene zuträgt – im Wohnzimmer, bei Ikea oder im Taxi – welche Beziehung die Figuren zueinander haben und was sie fühlen. Schnell müssen die Darsteller reagieren und die Vorgaben ins Spiel einbauen. Die Autofahrt wird zum Religionsunterricht, weil ein Tramper einsteigt, der seinen Fahrer bekehrt, Superman landet in der Besenkammer und Ludwig Scheetz, auch der musste als Folie herhalten, hält eine Kulta-Rede. Am Ende steht die Frage: „Warum liegt hier Stroh?“ Sinn ergibt das keinen, aber es sorgt für reichlich Situationskomik. Die Theatergruppe des Schillergymnasiums, geleitet von Heike Licht, hat aus der Not eine gelungene Tugend gemacht: Shakespeares „Sommernachtstraum“, den die Schüler eigentlich zur Kulta zeigen wollten, wurde nicht rechtzeitig fertig. Mit dem Impro-Theater haben die 14 Darsteller die Lücke mehr als nur gefüllt. Und hyperschüchtern („Wie ich heiße, sag ich nicht. Wenn du ’ne Freundin willst, musst du den Mund aufmachen.“) waren sie nur im Spiel. Das Publikum brach in schallendes Gelächter aus, da hatte sich wohl der eine oder andere wiedererkannt. tan

(MAZ vom 30.06.2010)

 

"A Clockwork Orange- frisch gePRESSt!" frei nach  Anthony Burgess

Die Castingshow "Clockwork Orange" ist auf der Suche nach einem Jugendlichen, der uns eine Welt zeigt, in der jeder wie ein Uhrwerk funktioniert. Der Carstinggewinner Alex nimmt uns in einen Alltag voller Gewalt,  Falschheit, Manipulation mit. Die Kamera ist immer dabei.

 

 

"Die Geizigen- eine schrecklich reiche Familie" frei nach Moliér

Geiz ist geil oder doch nicht. Geld oder Liebe.

 

 

"I`m Alice #Wunderland 150" frei nach Lewis Caroll

Unsere Alice durchwandert die digitale Welt auf der Suche nach Spaß , Freunden. Wir erzählen, wie Alice auf diesem Weg zu sich selbst findet, dem Gefängnis Datenstrom entfliehen kann.

 

„Im Park“         Eine Komödie frei nach Ramon Pierson
»Die Sonne geht auf und der Park erwacht allmählich zum Leben. Vögel zwitschern, Enten schnattern wild durcheinander, und der Park beginnt sich mit Menschen zu füllen: 
Zwei alte Freunde sitzen gemeinsam auf ihrer Bank und murmeln vor sich hin; eine Dame  spricht mit ihrer Pelzstola und beobachtet das Treiben im Park; eine gestresste Frau führt ihren Vater spazieren;  jemand ruft nach seinem Hund, ein Pärchen sucht Platz für seine Zweisamkeit … das Geschehen im Park nimmt seinen Lauf.« 
Gemeinsam hören wir den seltsamen, innigen, lauten … Gesprächen zu und erkunden die verschiedenen Facetten der Kommunikation.