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Deutsch
Das Fach Deutsch

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Arbeit unseres Fachbereiches. Unser Ziel ist es, Ihre Kinder bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung bis zum Abitur zu begleiten.

Nach dem Abitur ist es für junge Menschen besonders wichtig, sich in Studium, Beruf und Öffentlichkeit über die Sprache zu präsentieren. Deshalb haben wir es uns zum Ziel gemacht, die Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch in allen Bereichen, die die Sprache betreffen, auf ihr Berufsleben gut vorzubereiten. Solche Bereiche sind v. a. bis zur Klasse 10:

  • Umgang mit Texten und Medien,
  • Erwerb und Anwendung von Schreibfertigkeiten,
  • Sprechen und Zuhören,
  • Entwicklung Sprachwissen und Sprachbewusstsein.


Im Bereich der gymnasialen Oberstufe sind es:

  • Lesen, Erschließen und Bewerten von Texten;
  • Schreiben, Gestalten und Präsentieren von Texten;
  • Sprechen, Präsentieren und Zuhören sowie Entwicklung von Sprachbewusstsein.


Die Schülerinnen und Schüler können dabei Fähigkeiten und Stärken auf allen Gebieten erwerben, stetig festigen und anwenden.

Neben der eigentlichen Unterrichtstätigkeit bieten wir verschiedene Arbeitsgemeinschaften, Programme im Rahmen unseres Ganztagsprogramms und die Beteiligung an Veranstaltungen im Bereich Deutsch an.

Das Fach Deutsch zählt zu den Kernfächern der schulischen Bildung. An userer Schule wird in der Jahrgangsstufe 5 fünfstündig und in Stufe 6 vierstündig unterrichtet sowie in den Jahrgangsstufen 7, 8, und 10 vierstündig. In Klasse 9 findet dreistündiger Deutschunterricht statt.

Der Unterricht beginnt mit einer Lernausgangsanalyse in Klasse 7. In der Klasse 8 wird eine zentrale Vergleichsarbeit ("VERA 8") geschrieben, am Ende der Jahrgangstufe 10 steht eine zentrale Abschlussprüfung.

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"Achtung ... Theater am Schillergymnasium"

Das ist wortwörtlich gemeint.

Seit 1997 gibt es die Theater AG unter der Leitung von Frau Licht.

Schülerinnen und Schüler der Schuljahresstufen 6 bis 13 standen und stehen auf der Bühne der Schulaula, die ihnen für 3-4 Stunden in der Woche, ab und zu auch etwas länger, die Welt bedeutet.

Jedes Jahr heißt es für die Gruppe:

  • Abschied nehmen von Mitspielern
  • Begrüßung von neuen Mitstreitern
  • die Suche nach einem neuen, ganz anderen Stück
  • Proben, proben, proben ...
  • Spaß, Anstrengung, Spaß, Anstrengung ...
  • geschafft, die Aufführung steht und zum Schluss gibts viel Applaus

 

Kurs Darstellendes Spiel

Es wird im Rahmen des Ganztagsangebotes der Schule der fakultative Kurs Darstellendes Spiel angeboten (Leiterin Frau Licht).

In zwei Unterrichtsstunden am Nachmittag ergründen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5/6 bzw. 7/8 mit „Haut und Haar“, was die „Sprache“ des Theaters ist.

Der Höhepunkt und Abschluss der Kursarbeit im Schuljahr 2009/10 war die Erarbeitung eines eigenen Stücks. Es entstanden 8 Szenen zum Thema „Glück“, die die jungen Spieler der 5. und 6. Klassenstufe den Eltern, Lehrern, Schülern und Gästen der Schule vorspielten.

 

Auf folgende Aufführungen schauen wir zurück:

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Schiller-Gymnasiasten wagen sich ans Impro-Theater

KÖNIGS WUSTERHAUSEN - Keine so schlechte Idee, die Selbsthilfegruppe für Hyperschüchterne. Improvisationstheater, das bedeutet Szenen aus dem Stehgreif zu spielen, ist sogar noch wirkungsvoller. Bei der Kulta war es eine Premiere für die Theater-AG des Schillergymnasiums.

Das Publikum ist bei dieser Art des Schauspiels genauso gefordert wie die Akteure auf der Bühne: Per Zuruf entscheiden die Zuschauer, wo sich eine Szene zuträgt – im Wohnzimmer, bei Ikea oder im Taxi – welche Beziehung die Figuren zueinander haben und was sie fühlen. Schnell müssen die Darsteller reagieren und die Vorgaben ins Spiel einbauen. Die Autofahrt wird zum Religionsunterricht, weil ein Tramper einsteigt, der seinen Fahrer bekehrt, Superman landet in der Besenkammer und Ludwig Scheetz, auch der musste als Folie herhalten, hält eine Kulta-Rede. Am Ende steht die Frage: „Warum liegt hier Stroh?“ Sinn ergibt das keinen, aber es sorgt für reichlich Situationskomik. Die Theatergruppe des Schillergymnasiums, geleitet von Heike Licht, hat aus der Not eine gelungene Tugend gemacht: Shakespeares „Sommernachtstraum“, den die Schüler eigentlich zur Kulta zeigen wollten, wurde nicht rechtzeitig fertig. Mit dem Impro-Theater haben die 14 Darsteller die Lücke mehr als nur gefüllt. Und hyperschüchtern („Wie ich heiße, sag ich nicht. Wenn du ’ne Freundin willst, musst du den Mund aufmachen.“) waren sie nur im Spiel. Das Publikum brach in schallendes Gelächter aus, da hatte sich wohl der eine oder andere wiedererkannt. tan

(MAZ vom 30.06.2010)