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Lernplattform

Termine


London-Fahrt 2013

Klasse 8.1 - 8.5

begleitende Lehrer:    Frau Schumann, Frau Koebernik, Frau Borchmann, Frau Rehfeldt, Frau Schwarck, Herr Günther

Sonntag & Montag

Nachdem wir Sonntagabend losgefahren und endlich um ca. 11:30 Uhr an der Fähre angekommen waren, stiegen wir erleichtert aus. Endlich mal länger die Beine vertreten! Von wegen. Als Erstes checkten wir, ob die Fähre frei zugängliches W-Lan hatte. Eine Enttäuschung, als herauskam, dass mobile Geräte sich erst anmelden mussten. Also besuchten wir an Bord den Souvenirshop, der eigentlich völlig überteuert war. Bald wurde auch das langweilig und wir gingen zurück zu den Sitzplätzen und saßen eine Weile rum. Irgendwann kam einigen die Idee rauszugehen und das Meer zu beobachten. Also taten wir das auch. Ein paar Minuten später wurde uns gesagt, dass die Fähre bald in Dover ankomme, also gingen wir rein und warteten die restliche Zeit. Wieder im Bus konnten es alle kaum noch erwarten, in Canterbury anzukommen.

Das war ein Erlebnis! Wir liefen durch die Stadt und hatten jede Menge Freizeit. Einige gingen Fish'n'Chips essen. Ich kann nur sagen, man muss es mal gegessen haben, aber wirklich besonders gut schmeckt es nicht. Fad und fettig. Nach unzähligen Besuchen in Souvenirshops, Comicbuchläden und Lebensmittelgeschäften beziehungsweise Restaurants war es bald auch wieder Zeit, zurück zum Treffpunkt zu gehen. Wir fuhren mit dem Bus nach Wallington zum Treffpunkt, an dem wir unsere Gasteltern zum ersten Mal trafen. Was für eine Aufregung!

Dienstag

Am Dienstag haben wir uns um 8 Uhr getroffen und sind dann auch fast sofort losgefahren. Nach einer langweiligen, langen Fahrt sind wir um 11 Uhr am Windsor Castle, dem größtem noch bewohntem Schloss der Welt und außerdem dem Lieblingsschloss der Queen, angekommen. Wir haben ein riesiges Puppenhaus, Gemälderäume, einen Wappensaal und noch Anderes gesehen. Alles war sehr prunkvoll. Danach ging es zu Madame Tussauds in die Innenstadt, wo wir kurz anstehen mussten und dann zwei Stunden Zeit für die Besichtigung hatten. Wir haben viele Stars gesehen, zum Beispiel Cristiano Ronaldo, Angela Merkel, Usain Bolt oder auch Justin Bieber. Außerdem gab es ein 4-D Kino und ein Gruselkabinett, in dem wir von allen Seiten von Menschen angesprungen wurden. Da wir aber sehr viel Zeit hatten haben sich viele auch die Souveniershops der Umgebung angesehen. Um 17 Uhr sind wir dann nach Wallington zurückgefahrenen, um einen weiteren Abend bei den Gasteltern zu verbringen.

Mittwoch

Am Mittwoch trafen wir uns um die gleiche Zeit wie am Vortag am Bus, stiegen ein und fuhren ca. 1 Stunde bis zum Treffpunkt in London. Dort trafen wir unseren Guide Monica. Sie ist in Argentinien geboren und nach England gezogen, aber sprach gut Deutsch. Wir starteten unsere Tour an Cleopatras Needle, einem großen Obelisken, und konnten viele Sehenswürdigkeiten wie die St. Pauls Cathedral, the Guerkin oder the Shard, welches das höchste Gebäude Europas ist, sehen. Gegen Mittag machten wir eine Pause in Covent Garden, dem berühmten Viertel in der City of Westminster. Auf dem weiteren Weg zum Tower of London sahen wir unter anderem noch die Tower Bridge, das London Eye und den Buckingham Palace. Die Flagge am Buckingham Palace war gehisst, was bedeutete, dass die Queen zuhause war. Als wir schließlich am Tower waren, bildeten wir kleine Gruppen und konnten uns selbstständig alles ansehen. Alle gingen zu den Kronjuwelen, der Hauptattraktion im Tower, aber viele ließen sich auch mit den Beefeatern, den regungslosen Wachen fotografieren. Wir blieben ungefähr zwei Stunden im Tower bis wir uns wieder zusammenfanden und zu den Gastfamilien zurückfuhren.


Donnerstag & Freitag

Am Donnerstag hieß es dann Abschied nehmen von den Gastfamilien. Kurz nach Acht ging es dann auch los in Richtung London-Zentrum zu den Museen, wo wir gegen 9:30 Uhr ankamen. Vor Ort mussten wir uns dann entscheiden, ob wir ins Natural History Museum oder ins Science Museum gehen wollten.
Vor dem Natural History Museum hieß es erst mal eine halbe Stunde warten. Gleich in der Eingangshalle konnte man das große Diplodocus-Skelett bestaunen. Hinter dem Skelett ging eine Treppe, in deren Mitte sich eine Charles-Darwin-Statue befand, nach oben zu einer weiteren kleinen Extraaustellung. Ging man um die Treppe herum, so gelangte man zum Museumscafe und den verschiedenen Themenbereichen. Das Museum war riesig, sodass man nicht einmal in den drei uns gegebenen Stunden alles in Ruhe betrachten konnte. Es gab viele verschieden Austellungsbereiche, wie z.B. die Humanbiologie oder den prähistorischen Teil mit Exponaten zum Thema Dinosaurier. In diesem Bereich befand sich auch eine lebensgroße T-Rex-Nachbildung, die sich realistisch bewegen konnte. Außerdem wurden dort einige Klauen und Zähne ausgestellt. Im Bereich der Humanbiologie konnte man seine eigenen Fähigkeiten testen, indem man in einem Computerspiel kontrollieren konnte, wie viel Wasser man trinkt, wieder verschwitzt und wie schnell man atmet. Auch sonst konnte man in der Humanbiologie viel interaktiv agieren. Sehr schön waren auch die verschiedensten optischen Täuschungen. Allerdings konnte man auch viele interessante Dinge erfahren, wenn man sich die vielen Informationstexte, die überall waren, übersetzte.
Nach dem Museumsbesuch trafen wir uns vor dem Natural History Museum und marschierten von dort aus los zur Oxford Street. Das war ein langer Weg und wir mussten oft anhalten und warten, da bei den kurzen Ampelphasen nicht alle über die Straße kamen. Doch letztendlich erreichten wir den Hyde Park und etwas später schließlich die wunderschöne Oxford Street. Als Erstes gingen viele erst einmal zu McDonalds. Danach hatte man viel Auswahl, wohin man denn gehen wolle. Es gab allerlei Souvenirshops und auch sonst viele schöne Läden. Aber fast alle gingen zuerst zu Primark, wo es für wenig Geld gute Kleidung gab. Als Nächstes suchten sich viele ein Lebensmittelgeschäft, um sich für die Rückfahrt noch Getränke und Snacks zu besorgen. Die Oxford Street war wirklich sehr lang und bot so für jeden den richtigen Laden. Jedoch hatten wir auch hier nur begrenzt Zeit. Gegen halb Acht fuhren wir dann zurück nach Dover und es hieß „Tschüss London“.
In Dover fuhren wir auf die Fähre und legten ab. Nun hieß es auch „Wiedersehen Great Britain“. Nach anderthalb Stunden kamen wir in Calais an, verließen das Schiff und „brausten“ los in Richtung Deutschland. Während der Busfahrt schliefen die meisten, aber schon um Sieben waren viele wieder hellwach. So fuhren wir weiter, machten ab und zu Pause und kamen schließlich in KW an. Etwa viertel Eins waren beide Busse am Frischi. Die Koffer wurden ausgeladen, man verabschiedete sich von den anderen und fuhr nach Hause. Bestimmt war jeder sehr erschöpft, aber voll von neuen Eindrücken. London? Mit uns gerne mal wieder.

 

Zeitungsgruppe, 8.5:

Melina, 8/5
Elisa, 8/5
Tim, 8/5
Jakob, 8/5