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Politische Bildung


Diskussionsrunde mit dem Landrat Stephan Loge

Am 22.02.2016 bot sich den Schülerinnen und Schülern des Politk Leistungskurses in den Jahrgangsstufen 11 und 12 eine Möglichkeit, brennende Fragen zur Thematik der Flüchtlingspolitik im Landkreis Dahme-Spreewald loszuwerden. In Form einer von Herr Wedekind, Lehrer für Politische Bildung an unserer Schule, organisierten Diskussionsrunde mit dem amtierenden Landrat Stephan Loge, Mitglied der SPD, konnten die Anwesenden auf jegliche ihrer politischen Fragen eine Antwort bekommen. Dieses Ereignis ließen sich Herr Bengsch, der Schuldirektor, und Herr Kausch, stellvertretender Direktor, selbstverständlich nicht entgehen. Nachdem Herr Loge die Schüler über seinen interessanten politischen Werdegang und seine Motive für den Einstieg in die Politik aufklärte, konnten sich diese auch zu Wort melden und ihre Fragen los werden. Schnell wurde klar, dass sich jeder von ihnen im Vorraus individuell auf das Thema vorbereitet hatte und somit in der Lage war, konkrete Fragen an den Landrat zu richten. So zeigte vor allem die 12. Klasse durch mit Zitaten belegte Fragen, wie qualifiziert sie durch den langjährigen Politikunterricht in der Lage waren, sich mit politischen Persönlichkeiten auseinanderzusetzen. Doch auch die 11. Klasse stand ihnen in nichts nach und überzeugte mit zahlreichen interessierten Fragen. Besonders wichtig war es den Schülern, zu erfahren wie es mit der Integration der Flüchtlinge, sowie der Schaffung von Kapazitäten für ebendiese steht. Auch Fremdenfeindlichkeit wurde thematisiert, ebenso wurde vor Fragen nach persönlichen Erfahrungen von Herr Loge in diesem Bereich nicht zurückgeschreckt. Dieser beantwortete alle Fragen, soweit er eine Antwort darauf geben konnte, wahrheitsgetreu und stand offen zu seiner eigenen Meinung.

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Deutsch – Polnische Jugendbegegnung 2015 – „Der Krieg, Europa und ich“

In der Zeit vom 14. bis 18. September 2015 durften wir, zehn Schüler des Leistungskurses Politische Bildung und zehn Schüler der Klasse 10/5 gemeinsam mit 20 Schülern der Zespol Skol NR 3 im. Hugona Kollataja aus Szamotuly in Polen an dem diesjährigen Projekt „ 100 Jahre Erster Weltkrieg“ teilnehmen. In diesem Jahr fand die Fortsetzung des Projektes, welches 2014 in Polen in den Masuren begann, in Deutschland statt.

Der historische Bezug ergab sich aus der Tatsache, dass die gefangenen russischen Soldaten der so genannten „Masurenschlacht“ auch nach Brandenburg, in den kleinen Ort Halbe gebracht wurden. Eigentlich wird Halbe ja immer mit dem Waldfriedhof verbunden, wo unzählige Tote der Kesselschlacht würdevoll bestattet sind. Über den Friedhof mit den über 400 hier gestorbenen Gefangenen redet kaum ein Mensch. Ein vergessener Friedhof, der aber in unserem Projekt aus dieser Vergessenheit geholt wurde.

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Das Friedrich-Schiller-Gymnasium gedenkt

Der 8. Mai 1945 war der Tag, an dem die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Wehrmachtsteile in Kraft trat und der 2. Weltkrieg in Europa beendet wurde. Dieser Tag steht für die Befreiung vom Nationalsozialismus und für den Tag der deutschen Niederlage und die Beendigung des „Tausendjährigen Reiches“.
8.Mai 2016 - Etwa 20 Schülerinnen und Schüler machen sich, 71 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus, auf den Weg in dem Brandenburgischen Landtag in Potsdam, um die Erinnerungsarbeit am Leben zu erhalten. Wir trafen uns um 10 Uhr an unserem Gymnasium und fuhren von dort aus mit unserem Schulleiter Herrn Bengsch und unserem Politiklehrer Herrn Wedekind Richtung Potsdam. Dort angekommen bot die Kulisse als erstes an, ein Gruppenfoto zu schießen. Danach gingen wir dann alle gemeinsam in das Innere des Landtages und begaben uns in den Besucherraum und von dort in den Plenarsaal. Die Parlamentspräsidentin Britta Stark eröffnete die Gedenkveranstaltung und erinnerte daran, dass dies nicht ein Tag starren Gedenkens sei, sondern auch daran, dass Rassismus, Fremdenhass und Rechtspopulismus immer noch ein großes Problem in Deutschland seien und man die Erinnerungsarbeit weitertragen solle, damit sich die dunkle Geschichte Deutschlands nicht noch einmal wiederhole. Danach begrüßte Ministerpräsident Woidke die Gäste. Des weiteren traten zwei Hauptredner an das Pult . Der erste Hauptredner  war  Leon  Schwarzbaum,  ein  Zeitzeuge  aus  Auschwitz  und verschiedenen Außenlagern sowie Überlebender des Todesmarsches von Sachsenhausen nach Schwerin. Er berichtete von den Schrecken in den Konzentrationslagern, von den Transporten und vom Todesmarsch. Sein bewegender Bericht war ursprünglich für eine Gerichtsverhandlung geplant, in der er als Zeuge aussagen sollte. Der zweite Hauptredner  Prof. Dr. Sönke Neitzel, einer der führenden Historiker zum Thema Nationalsozialismus, beleuchtete die nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands und warnte vor dem Vergessen und der Wiederholung von solchen Verbrechen. Nach dem Festakt waren wir   zu Gesprächen mit den Teilnehmern dieser Veranstaltung eingeladen. Danach ging es wieder mit dem Bus in Richtung Königs Wusterhausen. Mit diesem Tag haben wir einen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Gedenkens an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte geleistet. Dies trägt hoffentlich dazu bei, dass sich diese Geschehnisse nie wieder wiederholen.

Thea Frieda Deutschländer

 
Versöhnung über Gräbern - Schülerinnen und Schüler des FSG waren dabei

Versöhnung über den Gräbern - so lautet bekanntlich das Motto des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Bei der jüngsten Einbettung auf dem Waldfriedhof Halbe waren auch Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums dabei.

Während der feierlichen Zeremonie legten sie für jeden Sarg eine Blume nieder.

Mehr dazu erfahren Sie im Artikel "Hand in Hand" IN: frieden Zeitschrift des Volksbundes Deutschen Kriegsgräberfürsorge e. V. Oktober 2014

Download: Artikel

 
Der Erste Weltkrieg,Europa und ich

In der Zeit vom 19. bis 26. Juni 2014 nahmen 20 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller–Gymnasiums an der zweiten Projektbegegnung zum Thema "100 Jahre Erster Weltkrieg" gemeinsam mit einer Schülergruppe der Zespol Szkol Nr. 3 Hugona Kollataja w Szamotulach  in Polen teil.
Morgens starteten wir von unserer Schule nach Szamotuly, wo uns die polnische Schülergruppe bereits erwartete und gemeinsam fuhren wir nach Waplewo, wo sich unsere Unterkunft befand.
In der Zeit dort erfuhren wir viel über unsere gemeinsame Vergangenheit und Geschichte. Wir besuchten historische Orte wie die Marienburg oder die Stadt Allenstein, die auch eine lange deutsche Geschichte haben und unter den verderblichen Kriegen so stark gelitten haben. Ebenso waren wir gemeinsam auf dem historischen Schlachtfeld der Ritterschlacht von 1410 in Tannenberg und dem in der Nähe liegenden, oft irrtümlich gleich bezeichneten Kampfgebiet der Masurenschlacht von 1914, was ja einen direkten Bezug zu unserem unmittelbaren Thema darstellte.
Ein besonderer Tag war dem Besuch von Rastenburg und der Wolfsschanze gewidmet, wo Oberst Graf Schenk von Stauffenberg  vor genau 70 Jahren das missglückte Attentat durchführte.
Wir besuchten weiterhin drei ehemalige Soldatenfriedhöfe in dem ehemaligen Ostpreußen, darunter dem größten in Waplitz, dem heutigen Waplewo.
Gemeinsam gedachten wir der Opfer und verstreuten  mit unseren polnischen Freunden Brandenburger Erde auf den Gräbern. Allein oder in kleinen Gruppen ging jeder seinen Gedanken nach.
Ein interessanter Vortrag von dem Landesgeschäftsführer des Volksbundes in Brandenburg, Herrn Oliver Breithaupt, machte uns mit der Geschichte, der Aufgabe und der Arbeit des Volksbundes bekannt.

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