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Mercedes Katharina Stropahl als Preisträgerin bei dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Mercedes Katharina Stropahl hat erfolgreich am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2014/15 "Anders sein - Außenseiter in der Geschichte" teilgenommen.

Die Arbeit mit dem Titel "Der Umgang mit Menschen mit einer köperlichen Behinderung im Wandel" erhält einen Preis für den Landessieg.

Das Preisgeld und die Urkunde für ihre geleistete Arbeit erhält Mercedes auf der Landespreisverteilung im Deutschen Historischen Museum in Berlin am 16. September 2015.

Die Köber-Stiftung schreibt in jedem Jahr einen Geschichtswettbewerb aus. Mercedes hat sich im Rahmen des Geschichtsunterrichts im EAN-Kurs nach Vorstellung der Thematik durch Frau Seifert für die Teilnahme entschieden. Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historischen Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland.

 
Dr. Hans Riegel-Fachpreise im Fach Informatik für unser Gymnasium

Dr. Hans Riegel-Fachpreise

für herausragende Seminararbeiten im Rahmen des „Seminarkurses Wissenschaftspropädeutik“


Im Fach Informatik wurden an der Universität Potsdam

Tobias Ullerich (Klasse 12)

mit einem

1.    Preis

Luise Zieger (Klasse 12)

mit einem

3.    Preis

geehrt.


Damit gehört unser Gymnasium zu den erfolgreichsten Schulen des Landes Brandenburg in den

Fächern Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik und Physik.

Den Preisträgern unseren herzlichen Glückwunsch.

 

Zu den Websites:


Dr. Hans Riegel-Fachpreise des Landes Brandenburg

Dr. Hans Riegel-Fachpreis

 

 
Ausstellung zur Zwangsarbeit am Schiller-Gymnasium

„Danke, dass ich hier sein darf“ - Ausstellung zu Zwangsarbeit in Königs Wusterhausen



Mehr als 150 Besucher lockte am Freitag die Ausstellungseröffnung in der Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasiums an. „Ein toller Erfolg“, meint Schulleiter Mario Bengsch. Durch die Veranstaltung führte Chris Humbs, Vorstand der Projektgruppe „Zwangsarbeit“ e V., die das Projekt initiierte.

Ehrengast war Teresa Kaup, die aus Polen anreiste.

Die heute 82-Jährige wurde einst zusammen mit ihrer Mutter und Schwester in das große Zwangsarbeiterlager in Königs Wusterhausen deportiert. Sie war damals knapp 10 Jahre alt. „Ich hatte bereits die Gelegenheit mich umzusehen in Königs Wusterhausen“, sagt sie den Gästen, „und ich habe einiges wiedererkannt: den Bahnhof zum Beispiel und das Haus, in dem sich meine Mutter versteckte“. Ihre Mutter wurde von den deutschen Wachmännern schwer misshandelt und eingesperrt. Andere Zwangsarbeiter befreiten und versteckten sie in einem Haus nahe des Bahnhofs, in dem ukrainische Frauen untergebracht waren. Die etwa 20 Kinder im Lager waren die meiste Zeit auf sich alleine gestellt. Keine Schule, keine Spielsachen, kaum etwas zu Essen. Bei der Eröffnung hatte die Zeitzeugin den Applaus auf ihrer Seite, als sie ohne Groll von ihrem Schicksal erzählte. „Danke, dass ich hier sein darf“, sagt sie zu den Veranstaltern.  Ein längeres Interview mit Teresa Kaup ist auf einer Videostation der Ausstellung zu sehen.

EX-Bürgermeister von Königs Wusterhausen und heutiges Mitglied des Landtages, Stefan Ludwig,  machte in seiner Rede deutlich, wie wichtig solche Projekte sind, um diese Geschichte der Stadt wach zu halten. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Klaus Ness, ging auf die aktuellen rechtsextremen Umtriebe ein. Beim Überfall von Neonazis während der Mai-Kundgebung des DGB im Weimar, kamen sechs aus der Region von Königs Wusterhausen. Projekte, wie dieses deutsch-polnische seien sinnvoll vor diesen Hintergründen und notwendig, betonte Ness. Er sei sehr gerne an diesem offiziellen Gedenktag zum 70. Jahrestag des Kriegsendes in seinen Wahlkreis gekommen, um diese Ausstellung mitzueröffnen.

Auch der Kulturreferent des Landkreises nahm an der Eröffnung teil.

Die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler aus Stettin und Königs Wusterhausen betonten, dass das Projekt für sie mit der Eröffnung noch nicht zu Ende sei. Es folgte am Wochenende eine Begegnung mit gemeinsamen Workshops.

Hierzu hatten sich die Jugendlichen im Gästehaus in Gussow einquartiert.

Neben einem Zeitzeugengespräch mit der aus Polen angereisten Frau Kaup stand eine ausführliche Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur an.

 

 

Gemeinsam entwickelten die 21 Schülerinnen und Schüler Ideen, wie man an diese Zeit und die Opfer gedenken kann, so dass auch junge Menschen sich angesprochen fühlen und zum Nachdenken angeregt werden. Die Arbeitsergebnisse werden dem Bürgermeister von Königs Wusterhausen zusammen mit einem Brief der deutsch-polnischen Workshop-Teilnehmerinnen und Teilnehmer übergeben.

Der Tenor: Zwangsarbeit war überall und alltäglich, also sollte auch dort an die Verbrechen erinnert werden, wo man sich oft aufhält. Egal ob mit einem Graffiti im Stadtzentrum oder einer kleinen Tafel, an einer Bushaltestelle. Solche Hinweise sollten neugierig machen und zum Nachdenken in dieser von Konsumstreben geleiteten Gesellschaft anregen, so die Jugendlichen.

Die beeindruckende Ausstellung ist noch vier Wochen gegen freien Eintritt für die Öffentlichkeit im Friedrich-Schiller-Gymnasium zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr. Samstags und sonntags von 14 bis 19 Uhr. An Feier und Ferientagen bleibt die Ausstellung geschlossen.

Führungen können unter 030-76 23 64 60
oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. vereinbart werden.

 
Tag der Mathematik in der Beuth-Hochschule

Auch in diesem Jahr beteiligten sich viele Schüler am Mathe-Team-Wettbewerb in Berlin. (Besondere Herausforderung: Finde einen Weg trotz Streik und Schienenersatzverkehr.) In jeder Klassenstufe beteiligten sich ca 70 Gruppen an der Lösung von Matheaufgaben auf Olympiadeniveau. Es hat wieder einmal geklappt: In der Klasse 7/8 errangen die Schüler einen vierten Platz, in Klasse 10 einen zwölften. Als sehr spannend im Kampf gegen Spezialschulen erwies sich der vierte Platz in der Abiturstufe.

Der Fachbereich Mathematik bedankt sich bei allen Teilnehmern. Es hat uns wieder unwahrscheinlich viel Spaß bereitet. Angesichts der Ergebnisse sind 12 Stunden des Unterwegsseins für beide Seiten überraschend leicht zu ertragen.

 
Baustatik ist kein Hexenwerk

Am 27.02.2015 machten sich die Teilnehmer des Seminarkurses Technik der 11. Klasse mit Frau Kossatz auf den Weg in die Brandenburgische Technische Universität Cottbus. Durch die verschiedenen Vorlesungen und Vorträge rund um das Thema Baustatik und Brückenbau sollten wir uns Eindrücke und Anregungen für die im 2. Semester anstehende Seminararbeit holen.

Nach einer kurzen Begrüßung in der BTU ging es auch schon zum ersten Vortrag: In einer der großen Werkhallen der Universität wurden uns die Forschungsverfahren für Baustoffe und Straßenbeläge nähergebracht. Von den Baustoffen ging es weiter zu den Brücken. Auch hier referierte eine Dozent der Uni über die Funktionsweise von Brückenkonstruktionen. Von Vorteil war, dass wir uns bereits im Unterricht mit statischen Berechnungen auseinandergesetzt hatten. Anschließend konnten wir durch interaktive und praktische Mitarbeit das Prinzip der Schrägseilbrücke live erleben. In der anschließenden Mittagspause hatten wir die Gelegenheit uns auf dem Campus der Universität Cottbus umzusehen. Nun ging es zur letzten Veranstaltung des Tages - in eines der Ateliers der BTU. Hier entwerfen Architekturstudenten für die Stadtplanung Entwürfe und Modelle zu modernen Häusern. Nun konnten wir selbst aktiv und kreativ werden: Unser Kurs wurde in 4 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hatte ein/e Student/in an der Seite mit einem bestimmten Thema. Während sich die eine Gruppe in die Rolle eines Designers im Auftrag von IKEA versetzte und die neue Wohnzimmereinrichtung für 2015 kreierte, machten sich zwei weitere Gruppen daran, ihre Traumhäuser zu entwerfen bzw. eine spreewaldtypische Brücke aus Holzstäbchen zu kleben. Nach einem kurzen Briefing hatte die vierte Arbeitsgruppe die Möglichkeit, einen Stadtteil von Königs Wusterhausen nach ihren eigenen Vorstellungen neu zu erbauen - auf dem Papier natürlich und auch als Minimodell. Und am Ende des Projekttages präsentierten alle Gruppen ihre Ergebnisse.

Der Projekttag konnte uns einen guten Einblick in die einzelnen Studiengänge rund um die Themen Bauingenieurwesen, Architektur sowie Stadt- und Regionalplanung geben. Gerade die einzelnen Workshops und Vorträge gaben uns gute Anregungen für die Seminararbeit. Einige fanden darüber hinaus sogar ihr Thema.

 
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